Unser Kindergarten stellt sich zur Aufgabe, auf der Grundlage der
Waldorfpädagogik zu erziehen. In der Regel werden Kinder vom dritten
Lebensjahr an aufgenommen und bis zum Schuleintritt betreut. Soweit es
die Situation des Kindergartens ermöglicht, werden auch Kinder
aufgenommen, die im Sinne dieser Menschenkunde „seelenpflegebedürftig“
sind.
Der Kindergarten ist christlich, aber nicht konfessionell
ausgerichtet.
Zur Pädagogik:
Das nachahmende Lernen ist der Ausgangspunkt des pädagogischen wie
heilpädagogischen Handelns. Das Kind entfaltet sich individuell durch
die liebevolle, Vorbild-gebende Tätigkeit des Erwachsenen. Dabei werden
die diesem Lebensalter feindlichen Tendenzen einer autoritären Führung
wie auch einer antiautoritären Führungslosigkeit vermieden. Zur
förderlichen Entwicklung und Pflege der Anlagen, Fähigkeiten und Sinne
des Kindes wird alles in seiner Umgebung möglichst umfassend auf die
Erfordernisse des Nachahmens abgestimmt.
Die gesunde Entwicklung des Kindes soll im Kindergarten von
möglichst vielen Seiten angeregt werden. Das kindliche Spiel bildet den
Mittelpunkt. Besonders gepflegt werden u.a. der
sprachlich-musikalisch-gesangliche Bereich, rhythmische Bewegungsspiele
sowie die Verbindung mit der Natur. Die Kinder erhalten regelmäßig eine
mit ihnen zusammen täglich frisch zubereitete, vollwertige
Zwischenmahlzeit.
Der Kindergarten ist eine von Eltern und Pädagogen getragene
Einrichtung. Für die Gemeinschaftsbildung und Förderung sowie den Erhalt
des Kindergartens ist eine Teilnahme und aktive Mitarbeit an
Veranstaltungen des Kindergartens wie Elternabende, gelegentliche
Vorträge, Jahreszeitenfeste und Ausflüge sehr erwünscht.